Donnerstag, 23. Januar 2014

Goldreserven der Notenbanken im Januar 2014


Die offiziellen Goldreserven der Zentralbanken oder Notenbanken und internationaler Organisationen belaufen sich im Januar 2014 nach Angaben des World Gold Council auf insgesamt 31.924,7 Tonnen.

Rang
Staat oder Organisation
Tonnen
1
USA
8.133,5
2
Deutschland
3.387,1
3
Internationaler Währungsfonds
2.814,0
4
Italien
2.451,8
5
Frankreich
2.435,4
6
China
1.054,1
7
Schweiz
1.040,1
8
Russland
1.015,1
9
Japan
765,2
10
Niederlande
612,5
11
Indien
557,7
12
Türkei
506,3
13
Europäische Zentralbank
502,1
14
Taiwan
423,6
15
Portugal
382,5
16
Venezuela
367,6
17
Saudi Arabien
322,9
18
Großbritannien
310,3
19
Libanon
286,8
20
Spanien
281,6
21
Österreich
280,0
22
Belgien
227,4
23
Philippinen
193,0
24
Algerien
173,6
25
Thailand
152,4
26
Kasachstan
139,5
27
Singapur
127,4
28
Schweden
125,7
29
Südafrika
125,1
30
Mexico
123,3
31
Libyen
116,6
32
Bank für Internationalen Zahlungsausgleich
115,0
33
Griechenland
112,1
34
Korea
104,4
35
Rumänien
103,7
36
Polen
102,9
37
Australien
79,9
38
Kuwait
79,0
39
Indonesien
78,1
40
Ägypten
75,6

Welt insgesamt
31.924,7

Die komplette Liste mit 100 Staaten und Organisationen finden Sie hier

Informationen zu den Goldreserven der Deutschen Bundesbank finden Sie hier

Donnerstag, 16. Januar 2014

Verwirrung bei Rückführung des Bundesbank-Goldes


Wie bereits in einem früheren Beitrag berichtet, hat die Deutsche Bundesbank kund getan, einen Teil ihres im Ausland (hoffentlich noch) liegenden Goldes nach Deutschland zu holen und in Frankfurt einzulagern. Der zunehmende Druck des Bundesrechnungshofes, der Initiative "Holt unser Gold heim" und nicht zuletzt der Öffentlichkeit dürfte sie zu dieser Ankündigung gebracht haben. Bemängelt wird beispielsweise, dass die Bestände im Ausland seit Jahrzehnten nicht überprüft wurden.

Ende 2013 gab die Bundesbank bekannt, dass im Jahr 2013 knapp 37 Tonnen Gold im Wert von 1,1 Milliarden Euro aus Paris und New York nach Frankfurt überführt wurden – eine Menge freilich, die weit hinter den Erwartungen zurück blieb.

Am 11. Januar 2014 bemerkte Die Welt, dass die Bundesbank sich bei ihren Darstellungen widersprochen hat. Zunächst habe sie vermeldet, dass die Goldbarren vor dem Transport noch in den USA eingeschmolzen worden seien. Nach kritischen Anfragen hieß es dann, Originalbarren seien geliefert worden.

Diese Unstimmigkeit nährt den immer wieder geäußerten Verdacht, dass die Goldbestände – abweichend von sämtlichen Zusicherungen – eben teilweise nicht physisch vorhanden sind. Denn alle Seriennummern der Originalbarren müssten bekannt sein. Durch Einschmelzen irgendwelchen Goldes und Lieferung der daraus gegossenen Barren anstelle der Originale lässt sich verschleiern, dass Originalbarren womöglich nicht mehr existieren. Dabei sollen sie von der Fed in New York doch eigentlich "verwahrt", also sicher und unangetastet aufbewahrt werden.

An dieser Stelle sei noch einmal auf die Erklärung der Deutschen Bundesbank zur Bilanzierung der Goldreserven vom 23. Oktober 2012 hingewiesen. Darin heißt es: "An der Integrität, Reputation und Sicherheit dieser ausländischen Lagerstellen gibt es keinen Zweifel. Das Eigentum an den Barren bleibt durch die Verwahrung bei den Partnernotenbanken unberührt und begründet ein insolvenzsicheres Recht. Darüber hinaus genießt die Bundesbank als Notenbank einen besonderen Immunitätsschutz und damit auch Schutz vor Vollstreckungsmaßnahmen. Eine Vermischung mit den Beständen Dritter ist ausgeschlossen."

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die Begründung der Bundesbank für die Lagerung von Goldreserven im Ausland vom 28. November 2012. Sie schließt wie folgt: "Die Zentralbanken der Welt haben weit über 150 Jahre Erfahrung damit, miteinander Gold zu handeln, zu tauschen und auf gegenseitige Rechnung zu lagern. Sie taten und tun dies sicher, verlässlich und diskret – selbst in schwierigen Zeiten. Für den Umgang und den Austausch mit Reservegold zwischen den Zentralbanken gibt es seit Jahrzehnten Institutionen, Regeln, Abkommen und Absprachen. Zentralbanken arbeiten traditionell eng zusammen; sie bilden ein internationales Netz, in dem sie gegenseitig und füreinander Konten, Wertpapier-, aber auch Golddepots führen. Diskretion ist dabei auch ein Gebot der Sicherheit, und Sicherheit das erste Gebot bei Zentralbankgeschäften."

Da passt umgeschmolzenes Gold nicht recht ins Bild.

Und so tappen wir unverändert im Dunkeln, was die wahren Goldbestände der Bundesbank unseres Vertrauens angeht…

Dienstag, 7. Januar 2014

Handelsvolumen der CME Gruppe mit Edelmetall-Terminkontrakten


Die CME Gruppe, Muttergesellschaft der Terminbörsen COMEX und NYMEX, gibt die Zahlen der jährlich an diesen Börsen gehandelten Terminkontrakte ("Futures") wie folgt an:

Edelmetall
Gold
Silber
Platin
Palladiium
Kontraktgröße
100 Unzen
5.000 Unzen
50 Unzen
100 Unzen
2010
44.730.345
12.826.666
1.486.507
901.584
2011
49.175.593
19.608.557
1.993.263
1.139.529
2012
41.233.003
12.939.749
2.379.073
996.787
2013
44.614.289
14.094.423
2.993.283
1.317.105

Es ist allerdings zu beachten, dass die Kontraktgröße – je nach Edelmetall – unterschiedlich ausfällt. So umfasst beispielsweise jeder gehandelte Silber-Terminkontrakt 5.000 Feinunzen.

Seit 2012 werden die Angaben für die Volumina des Handels per "Open Outcry" und "Electronic" getrennt ausgewiesen. Ich habe sie zusammengefasst. Der nicht-elektronische Handel macht nur etwa ein bis zwei Prozent aus.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Deutsche Importe und Exporte von Edelmetallen 2012


Am 9. Dezember 2013 veröffentlichte die Deutsche Rohstoffagentur der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe ihren neuen Rohstoffbericht (den "Rohstoffbericht 2012" für die Bundesrepublik Deutschland). Darin (S. 41 f.) findet man auch die deutschen Einfuhren und Ausfuhren von Edelmetallen aufgeführt:


Importe 2012 in Tonnen
Exporte 2012 in Tonnen
Gold
100,6
198,2
Silber (Erz, Konzentrate)
5,3
k.A.
Silber (metallisch)
1.261
1.963
Silber (Pulver)
202
k.A.
Platin
27,3
15,7
Palladium
42,7
35,1
Andere PGM
18
21

Andere PGM (Platingruppenmetalle) sind Rhodium, Iridium, Osmium, Ruthenium.

Dass Deutschland Netto-Exporteur von Gold und Silber ist, mag manchen überraschen, denn nennenswerte Bodenschätze dieser Art gibt es im Lande nicht. Gründe hierfür sind einerseits das Recycling von Elektroschrott, Altgold usw. Andererseits fallen Edelmetalle als Beiprodukte bei der Gewinnung vor allem von Kupfer und Blei aus importierten Erzen an.

Der allgemeinen Rohstoffsituation widmet sich das Edelmetall-Buch übrigens in einem eigenen Kapitel, bevor es in acht weiteren Abschnitten detailliert die einzelnen Edelmetalle behandelt.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Mehrwertsteuererhöhung durch Differenzbesteuerung nur teilweise abgefedert


In früheren Beiträgen berichtete ich über die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Silbermünzen. In ihrem aktuellen Marktreport vom 6. Dezember 2013 (S. 9) weist die DEGUSSA darauf hin, dass die Steuererhöhung aufgrund der "Differenzbesteuerung" nur zu einem geringen Teil auf den Preis für Silbermünzen durchschlagen wird:

"Ab dem 1. Januar 2014 wird der Mehrwertsteuersatz auf Silbermünzen von bislang 7 Prozent auf 19 Prozent angehoben; Silberbarren unterliegen bereits einem Satz von 19 Prozent. Grundlage für die Steuererhöhung ist das 'Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz – AmtshilfeRLUmsG' vom Juni 2013. Bestimmte Silbermünzen bleiben weiter umsatzsteuerfrei, wie die 10-Euro-Gedenkmünzen des Bundes, die als gesetzliche Zahlungsmittel gelten. (Man beachte hier: Die 10 Euro Münzen sind nur noch zu einem kleinen Teil und dann mit hohem Aufgeld in der Polierte-Platte-Ausgabe aus Silber erhältlich.) Die Steuererhöhung würde zunächst einmal eine Preisanhebung für Silber in Höhe von 11,2 Prozentpunkten nahe legen (die Formel lautet: (119/107 - 1) * 100 = 11,2).

Doch dank der 'Differenzbesteuerung' für Silbermünz-Importe aus Nicht-EU-Ländern wird die gefürchtete steuerbedingte Preiserhöhung des weißen Metalls ausbleiben. Und damit dürfte sich auch die Sorge, Silbermünzen könnten ihre Attraktivität gegenüber Silberbarren und Gold (das nach wie vor von der Mehrwertsteuer ausgenommen ist) einbüßen, als unbegründet erweisen.

Denn für die bekannten Münzen wie Meaple Leaf (Kanada), Koala (Australien) und American Eagle (USA) wird weiterhin die Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 7 Prozent gelten. Werden diese importierten Münzen in Deutschland (weiter)verkauft, so unterliegt für den Händler allein die Differenz zwischen Verkaufs- und Einkaufspreis der Besteuerung. Der Kunde muss also letztlich nicht eine um 11,2 Prozentpunkte höhere Steuer bezahlen, sondern der Silberpreis dürfte (bei Annahme einer unveränderten Händlermarge) nahezu unverändert bleiben. So gesehen gibt es also keinen Grund, noch zu Jahresschluss die Silberbestände allein aufgrund steuerlicher Erwägungen aufzustocken. Vielmehr sollte der Anleger weiterhin die wirklich wichtigen Motive vor Augen haben: Und hierzu zählt vor allem die Einschätzung des künftigen Weltmarktpreises für das Silber."

Rückfragen bei einem Edelmetallhändler ergaben allerdings, dass der Sachverhalt tatsächlich noch komplizierter ist. Wer denkt sich so etwas bloß aus? Danach ist das Differenzbesteuerungsverfahren auf 3 Jahre befristet und überhaupt nur auf vor 2014 bereits vorhandene Bestände anzuwenden. "Es ist wirklich sehr schwierig und einzelfallabhängig", hieß es. Daher dürften die zusätzlichen 11,2 Prozent am Ende wohl doch dem Endverbraucher in Rechnung gestellt werden.

Beachten Sie zur Differenzbesteuerung § 25a Abs. 1 Nr. 3 UStG sowie zur näheren Erläuterung die Verwaltungsregelung zur Anwendung des Umsatzsteuergesetzes Abschnitt 25a.1. UStAE (früher R 276a UStR 2008).

Mittwoch, 27. November 2013

COMEX-Margen und Preisvolatilität


Vor wenigen Tagen, zum 22. November, hat die COMEX ihre Margen für Gold- und Silber-Terminkontrakte erneut gesenkt. Dies ist bei den gegenwärtigen Edelmetall-Preisen kein Wunder. Folgende Übersicht nennt die Margen in U.S.-Dollar je Terminkontrakt:


alt
alt
neu
neu

initial
maintenance
initial
maintenance
Gold
8.800
8.000
7.975
7.250
Silber
12.375
11.250
11.000
10.000

In einem älteren Beitrag sowie im Edelmetall-Buch (S. 151 ff) habe ich das Thema der immer wieder behaupteten Silberpreis-Manipulationen aufgegriffen, bei denen auch Margenänderungen eine Rolle spielen.

Nun habe ich eine sehr interessante, zwei Jahre alte Veröffentlichung der SK Options Trading entdeckt, welche den Einfluss der 2011 massiv aufgetretenen Margenanhebungen auf die Entwicklung des Silberpreises unter die Lupe nimmt. Darin werden Margen zwar als durchaus sinnvoll bezeichnet, doch der Umgang der (COMEX-Mutter) CME Group mit diesen wird scharf kritisiert. Unter anderem heißt es:

"Wenn Margen um hohe Beträge in kurzen Zeiträumen angehoben werden, erschüttert dies die Märkte. Margen sollen die Volatilität (Preisschwankungen) und das Risiko senken, doch was wir [2011] gesehen haben, war genau das Gegenteil.

Gegenwärtig beobachtet die CME Steigerungen der Volatilität für etwa einen Monat und erhöht dann die Margen auf einen Schlag. Dies erschüttert den Markt, denn Händler müssen erhebliche Kapitalmengen nachschießen, um ihre Positionen offen zu halten. Einige können dies nicht und so kommt es zu umfangreichen Verkäufen. (…)

Die Aktivitäten der CME sind quasi eine sich selbst erfüllende Prophezeiung oder ein Teufelskreis. Die CME erhöht die Margen, um auf eine gestiegene Volatilität zu reagieren, worauf einige Händler ihre Positionen schließen. Dies befeuert Verkäufe, die eine höhere Volatilität nach sich ziehen und weitere Margenanhebungen nötig machen und so weiter."

Wie gesagt, in dem Bericht wird das System der Margen ausdrücklich befürwortet. Allerdings sollte es nicht – wie bisher von der CME praktiziert – willkürlich und nach Gutsherrenart betrieben werden, sondern transparent sein, so die Autoren. Margenänderungen sollten zeitnah, in kleinen Schritten sowie nach festgelegten und allseits bekannten Verfahren und Algorithmen erfolgen.

Donnerstag, 21. November 2013

Mehr Appetit auf Silber


Der industrielle Bedarf an Silber wird weiter wachsen. Dies ist die Botschaft der Silver Industrial Conference 2013 in Washington, D.C., von der das Silver Institute am 20. November berichtete.

So greifen Chemische Industrie und Elektroindustrie in Europa verstärkt auf Maschinenbauteile aus Silber zurück. Auch in den Bereichen Fahrzeugbau, Luftfahrt, Kommunikation, Haushaltsgeräte und Wasseraufbereitung steigt die Nachfrage.

Große Mengen an Silber werden als Katalysator für die Herstellung von Äthylenoxid benötigt, welches wiederum der Produktion von Polyestern wie PET (beispielsweise für Textilien, Flaschen und Folien) dient. Hier rechnen Experten mit einer Zunahme von über 40 Prozent bis 2020.

Auch im medizinischen Bereich steigt der Bedarf. Aufgrund seiner keimtötenden Eigenschaften arbeitet man das Edelmetall verstärkt in Fasern für Krankenhauskleidung und hygienische Einwegartikel ein (mehr dazu im Edelmetall-Buch, S. 140 ff).

Natürlich durfte der Hinweis nicht fehlen, dass Silber ohnehin schon ein knapper Rohstoff ist. Abweichend von den Zahlen in einem älteren Beitrag sollen bislang insgesamt nur geschätzte 1.464.700 Tonnen Silber gefördert worden sein.

Donnerstag, 7. November 2013

Goldbarren abbrechen wie Schokolade


Eine Tafel Schokolade kennt wohl jeder. Man kann nach Bedarf Riegel und einzelne Stücke abbrechen und genießen.

Genau so funktioniert eine Gold- oder Silbertafel.

Beim Goldsilbershop gibt es 50 Gramm Combibar Goldtafeln, die 50 Minibarren zu je 1 Gramm enthalten, welche sich an den Sollbruchstellen einfach aus der Tafel herausbrechen lassen. Außerdem findet man dort 100 Gramm Combicoin Silber-Münztafeln, welche aus 10 Barren zu je 10 Gramm oder 100 Minibarren zu je 1 Gramm bestehen.

Mehr dazu können Sie auch im Edelmetall-Buch auf S. 160 f nachlesen.

Montag, 4. November 2013

Beschlossen: Mehrwertsteuer für Silbermünzen ab 2014 bei 19 Prozent


Die in einem früheren Beitrag von mir beschriebene Erhöhung der Mehrwertsteuer für Silbermünzen ab dem 1. Januar 2014 von ermäßigten 7 auf volle 19 Prozent ist nunmehr beschlossene Sache. Das Gesetz zur Umsetzung der Amtshilferichtlinie sowie zur Änderung steuerlicher Vorschriften (Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz – AmtshilfeRLUmsG) – puh, da ist allein der Titel schon fast länger als die Zehn Gebote – wurde am 26. Juni 2013 vom Deutschen Bundestag verabschiedet.

Wer bei der Lektüre des relevanten Artikels 10 (Änderung des Umsatzsteuergesetzes) nur Bahnhof versteht und aus guten Gründen nicht nachvollziehen kann, was das alles mit Silbermünzen zu tun hat, sei auf die Erläuterungen in meinem früheren Beitrag vom 18. Juni 2013 verwiesen.

Freitag, 25. Oktober 2013

Gold wächst auf Bäumen


Es klingt unglaublich, stimmt aber. Gold wächst auch auf Bäumen. Genauer gesagt: Es ist vor allem in den Blättern von Eukalyptusbäumen enthalten, die auf goldhaltigem Boden stehen. Um neue Goldlagerstätten zu finden, könnte es in manchen Gegenden also schon genügen, Blätter zu pflücken und zu analysieren (biogeochemische Exploration), statt Bodenproben (Bohrkerne) zu entnehmen.

Wie vom Magazin Nature (22. Oktober 2013) veröffentlicht, sind Eukalyptusbäume mit ihren langen Wurzeln geeignet, Gold in einer Tiefe von mehr als 30 Metern nachzuweisen.

Untersucht wurden Bäume auf dem Freddo Goldvorkommen etwa 40 Kilometer nördlich von Kalgoorlie in Western Australia. Damit bestätigten sich frühere Beobachtungen vom Barns Goldvorkommen nahe Wudinna in South Australia.

Auf Freddo betrug die Goldkonzentration in getrockneten Blättern maximal 80 ppb (parts per billion = Milliardstel), in Zweigen noch bis zu 44 ppb.

Freitag, 18. Oktober 2013

Ruthenium gegen Krebs?


Kann Ruthenium Krebszellen ohne Nebenwirkungen zerstören?

Wie die University of Texas at Arlington am 28. Mai 2013 mitteilte, ist ein Team von Forschern jedenfalls der Ansicht, dass Ruthenium-basierte Komplexe in der Krebszellen-Behandlung effektiver und weniger schädlich für die Patienten sein können als herkömmliche Chemotherapien. Sie sollen beispielsweise Platin-basierte Mittel wie Cisplatin, welches oft erhebliche Nebenwirkungen hat, ablösen.

Mehr über die Studie ist in der Zeitschrift Molecular Cancer Therapeutics (Ausgabe Mai 2013) nachzulesen.

Donnerstag, 26. September 2013

Claims: Der Fall Rye Patch Gold versus Coeur d'Alene


Den Begriff Claims (Bergbauschürfrechte) dürfte wohl jeder aus diversen Abenteuergeschichten und Western kennen. Doch nicht nur für einzelne Goldsucher des 19. Jahrhunderts, sondern auch für Minengesellschaften der Gegenwart sind sie von zentraler Bedeutung. Ein kurioses Ereignis warf im Dezember 2011 ein Schlaglicht auf diesen Sachverhalt.

In den USA müssen Minengesellschaften beim United States Bureau of Land Management eine jährliche Verwaltungsgebühr für ihre Schürfrechte bezahlen, damit sie diese nicht verlieren. Das gilt selbstverständlich auch für die Rochester-Mine in Nevada, eine der größten Silberminen in Nordamerika. Betreiber ist Coeur d'Alene Mines, ein Unternehmen aus Coeur d'Alene (Idaho, USA), neuntgrößter Silberproduzent der Welt.

Aber Größe schützt vor Fehlern nicht. So geschah das Unglaubliche und löste Verwunderung, Spott und Heiterkeit in der Branche aus. Bei Coeur d'Alene vergaß man tatsächlich, die zum 31. August 2011 fällige Jahresgebühr (Instandhaltungsgebühr) für seine Claims in Nevada in Höhe von 120.000 U.S.-Dollar zu überweisen. Damit verlor Coeur sämtliche Schürfrechte rund um die Mine. Diese konnten ab dem 1. September von anderen Interessenten neu beansprucht werden.

Die Rye Patch Gold Corp. aus Vancouver (British Columbia, Kanada) bemerkte Coeurs peinliche Nachlässigkeit und sicherte die frei gewordenen Land- und Minenrechte mit einer Ausdehnung von 30,3 Quadratkilometern. Sie befinden sich in einem Gebiet namens Oreana Trend, welches reiche Gold- und Silbervorkommen aufweist. Mit Lincoln Hill entwickelt Rye Patch in unmittelbarer Nähe zur Rochester-Mine bereits ein Projekt und war deshalb vermutlich auch besonders aufmerksam.

Zum Erlangen der Schürfrechte musste das nunmehr von Claims freie, also offene, lokalisierbare und öffentliche Land abgesteckt und im amtlichen Register eingetragen werden, was Rye Patch im Oktober und November 2011 erledigte (was aber auch jede andere Person oder Gesellschaft hätte tun können). Ein wichtiger Teil der zum Rochester-Förderbetrieb gehörenden Ressourcen und Reserven war somit Rye Patch Gold zuzurechnen.

Am 28. November informierte Rye Patch das leitende Management von Coeur d'Alene über die abgeschlossene Lokalisierung, also das vollzogene Abstrecken seiner Claims einschließlich Probennahmen, Kartierungen und Genehmigungen von Bohrzielen durch Geologen (siehe die Pressemitteilung vom 6. Dezember 2011). Coeur fiel aus allen Wolken und versuchte vergeblich, Rechtsmittel einzulegen. Mit einer einstweiligen Verfügung wollte man den Geologen von Rye Patch untersagen, das Gelände zur Entnahme der nötigen Bodenproben zu betreten. Doch diese waren längst gezogen. Außerdem versuchte Coeur, die Claims erneut für sich eintragen zu lassen. Doch es ist verboten, bereits vergebene Claims zu beanspruchen. Auch hier kam Coeur d'Alene also zu spät.

Als das Ereignis am 5. Dezember publik wurde, verdoppelte sich der Wert der Rye-Patch-Aktie in kürzester Zeit. Coeur nahm Verhandlungen mit Rye Patch auf, um eine "kommerzielle" Lösung zu finden, also beispielsweise das relativ kleine Unternehmen zu übernehmen und somit indirekt wieder in den Besitz der verlorenen Schürfrechte zu gelangen. Der außerdem begonnene Rechtsstreit berührte Grundsatzfragen des Bergbaurechts und sollte sich aufgrund seiner Komplexität eine Weile hinziehen.

Zum besseren Verständnis sei erwähnt, dass das U.S.-amerikanische Bergbaurecht durch die Gepflogenheiten im kalifornischen Goldrausch von 1849 geprägt und im Mining Act of 1872 erstmals in Gesetzesform gebracht wurde (das Konzept haben auch andere Länder wie Australien übernommen). Hier wird unter anderem zwischen nicht-patentierten und patentierten Schürfrechten (unpatented/patented mining claims) unterschieden.

Im geschilderten Fall ging es um nicht-patentierte Schürfrechte, die durch fortgesetzte Exploration oder Nutzung sowie die Entrichtung der jährlichen Instandhaltungsgebühr immer wieder aufgefrischt werden müssen, um nicht zu verfallen. Nicht-patentierte Schürfrechte lassen sich schließlich in patentierte Schürfrechte umwandeln, wenn der Inhaber gegenüber den Bundesbehörden nachweist, dass der Claim lokalisierbare Mineralien enthält, die mit Gewinn abgebaut werden können ("proven mineral reserve"). Nach Erteilung des benötigten Patents durch die Behörden bleibt der Inhaber dauerhaft im Besitz seines Schürfrechts und kann über die im Boden enthaltenen Mineralien im Rahmen gesetzlicher Vorgaben verfügen.

Im Juni 2013 kam es schließlich zu einer Einigung, wie in der Pressemitteilung von Rye Patch vom 25. Juni 2013 skizziert. Rye Patch übertrug die umstrittenen Claims zurück an Coeur d'Alene und erhielt dafür erstens 10 Millionen Dollar, zweitens eine Lizenzgebühr von 3,4 Prozent des Bruttoumsatzes des in der Rochester Mine gewonnenen und verkauften Goldes und Silbers (die sich von 2014 bis 2017 auf insgesamt etwa 32 Millionen U.S.-Dollar belaufen wird) sowie drittens die patentierten Bergbaurechte an der Lincoln Hill benachbarten Erzader namens Blue Bird.

Quelle: Das Edelmetall-Buch, S. 83 ff (aktualisiert)

Donnerstag, 12. September 2013

Resistive Speicherzellen (ReRAM) auf Silberbasis als zukünftige Datenspeicher?


Für das in vielen Bereichen unverzichtbare Hightech-Edelmetall Silber könnte es bald eine weitere Anwendung geben.

"Resistive Speicherzellen (ReRAM) gelten als vielversprechende Lösung für künftige Generationen von Computerspeichern. Durch ihren Einsatz wird sich der Energieverbrauch moderner IT-Systeme drastisch verringern und die Leistungsfähigkeit gleichzeitig deutlich steigern lassen. Entgegen der gängigen Theorie sind diese neuartigen Speicherzellen keine rein passiven Bauelemente, sondern müssen als winzige kleine Batterien betrachtet werden. Dies haben Forscher der Jülich-Aachen Research Alliance (JARA) in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications nachgewiesen. Die entdeckte Eigenschaft birgt neue Möglichkeiten für weitere Anwendungen" (Quelle: JARA).

Als besonders günstig erweisen sich ReRAM, die mit Silber-Ionen arbeiten. Im Vergleich zu konventionellen Flash-Speichern benötigen sie weniger Energie, haben eine höhere Speicherdichte, sind schneller und halten länger (Quelle: The Silver Institute).

Warten wir ab, was von diesen Speichern in Zukunft zu hören ist.

Montag, 2. September 2013

Gold Forward Offered Rate (GOFO) nach 8 Wochen wieder positiv


Vom 8. Juli bis zum 30. August blieb die GOFO geschlagene 39 Handelstage lang in Backwardation (nähere Ausführungen). Am heutigen 2. September rutschte sie nach dieser einmalig langen Phase von acht Wochen im Minus wieder in den positiven Bereich (Contango).

In dieser Zeit stieg der Goldpreis im London-AM-Fixing von 1.225.50 U.S.-Dollar pro Feinunze auf 1.392,75 Dollar (mit einem zwischenzeitlichen Hoch von 1.425,50 Dollar) und hat damit wohl ein realistischeres Niveau erreicht.

Mittwoch, 28. August 2013

Kein Gold mehr in Fort Knox?


Gibt es die Goldreserven der U.S.-Notenbank noch, oder sind diese nach offiziellen Angaben 8.133,5 Tonnen Gold im Hochsicherheitstresor Fort Knox inzwischen teilweise oder vollständig verkauft worden?

Diese Frage stellte das Wall Street Daily am 16. Juli 2013 und ergänzte sie durch eine Leserbefragung des Herausgebers ("Denken Sie, Fort Knox ist leer?"). Natürlich verbreitet sich dieser Artikel im Internet und gelangte per Mail auch zu mir.

Was ist davon zu halten?

Es sei ferne von mir, die U.S.-Regierung und die U.S.-Zentralbank (zumal diese nicht "unabhängig" ist, sondern mit einigen Großbanken verflochten) der Glaubwürdigkeit zu verdächtigen. Einige kritische Gedanken und Fragen im Artikel mögen also durchaus berechtigt sein. Doch kann man dem Wall Street Daily trauen?

Meiner Ansicht nach nein. Es disqualifiziert sich bereits durch die Behauptung auf seiner Website "In einer Welt von Lügnern beginnt die WAHRHEIT hier" und wirkt auf mich wie eines dieser Organe, die aus Halbwahrheiten und Gerüchten – gepaart mit viel Fantasie – Verschwörungstheorien stricken und daraus zudem noch Anlagestrategien ableiten. Welche Interessen auch immer hinter dem Wall Street Daily stecken mögen… eine seriöse und vertrauenswürdige Quelle ist es in meinen Augen nicht.

Die Frage, wie viel Gold tatsächlich in Fort Knox lagert und wem es gehört, bleibt daher unbeantwortet.

Sei angemerkt, dass Zentralbanken mit ihrer Geheimniskrämerei (mehr über die Goldbestände der Deutschen Bundesbank siehe hier) solchen Gerüchten billigend Vorschub leisten. Mangelnde Transparenz ist immer verdächtig und erzeugt Argwohn.

Donnerstag, 15. August 2013

Goldrecycling sinkt mit fallendem Goldpreis


Es ist keine Überraschung: Bei fallendem Goldpreis gelangt weniger Gold über die Aufbereitung zurück in den Kreislauf, was sich negativ auf das Goldangebot auswirkt. Denn der Anreiz, sich von altem Gold zu trennen, ist bei niedrigeren Preisen des Edelmetalls nicht mehr so hoch. Während durchschnittlich etwa 40 Prozent des Goldangebots aus dem Recycling stammen, fiel dieser Anteil im zweiten Quartal 2013 auf 30 Prozent.

In seiner Publikation Gold Demand Trends (Q2, 15. August 2013, S. 11 f) ermittelt das World Gold Council eine Korrelation zwischen sinkendem Goldpreis und sinkenden Recycling-Aktivitäten. Ein Preisrückgang von 10 Prozent gehe durchschnittlich mit einem Rückgang des Recyclings von 14 Prozent einher.

Wert des Gold-Recyclings in Zeiten andauernden Preisverfalls

Kumulierter Goldpreis-Verfall (durchschnittlicher jährlicher Goldpreis)
Kumulierter Rückgang des Recyclings (Wert in U.S.-Dollar)
1980–1982
-38,9 %
-69,8 %
1983–1985
-25,1 %
-15,5 %
1987–1989
-14,7 %
-27,4 %
1990–1992
-10,3 %
-17,6 %
1996–1999
-28,2 %
-30,8 %
Durchschnitt
-23,4 %
-32,2 %

Vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern sei der Goldverkauf zur Aufbereitung besonders preisempfindlich, so der Bericht. Allerdings sei der Verkauf alten Goldes natürlich auch von anderen Faktoren abhängig.

Sonntag, 28. Juli 2013

Negative Gold Forward Offered Rate (GOFO)


Seit nunmehr drei Wochen – weit länger als je zuvor – ist das seltene und sehr interessante Phänomen der Backwardation (siehe dazu auch Das Edelmetall-Buch, S. 114 ff) auf dem Goldleihemarkt zu beobachten. Ist es erneut ein Signal für eine neue Goldpreis-Rallye?

Auf dem Goldleihemarkt wird Gold nicht verkauft, sondern verliehen. Große Goldbesitzer wie Zentralbanken verleihen Gold – welches andernfalls in Tresoren herum liegen würde, ohne Zinsen abzuwerfen – gegen Geld (U.S.-Dollar), welches sie gewinnbringend anlegen können. Dafür zahlen sie dem Goldleiher einen Zins – die Gold Forward Offered Rate (GOFO – auch Gold Offered Forward Rate genannt). Diese steigt in der Regel mit zunehmender Laufzeit (1, 2, 3, 6 oder 12 Monate). Goldleiher können Geschäftsbanken, Investmentgesellschaften oder große Händler sein, die Gold beispielsweise zum Erfüllen von Lieferverpflichtungen benötigen oder damit spekulieren (indem sie auf fallende Preise setzen, das geliehene Gold zum aktuellen Preis verkaufen und rechtzeitig zum Rückgabetermin billiger wieder einkaufen wollen).

Normalerweise liegt die GOFO über dem Leitzins der U.S.–Zentralbank, ist also positiv. Diesen Normalzustand bezeichnet man als Contango. Seit dem 8. Juli 2013 (Stand 28. Juli 2013) ist sie für kürzere Laufzeiten jedoch in den negativen Bereich gerutscht (Backwardation – siehe LBMA). Das Verhältnis hat sich umgekehrt. Nun muss der Goldleiher dem Goldverleiher einen Zins bezahlen. Es ist tatsächlich kurios. Der Goldleiher verleiht Geld und zahlt dafür auch noch Zinsen. Physisches Gold wird offenbar ziemlich dringend gesucht.

Eine derartige Backwardation hat es vorher nur zweimal für jeweils wenige Tage gegeben, nämlich vom 9. bis 12. März 2001 (2 Handelstage) vor dem mehrjährigen Aufwärtstrend des Goldpreises und vom 20. bis 24. November 2008 (3 Handelstage), als der Goldpreis nach der Lehman-Pleite seine deutliche Korrekturphase beendete und einen raschen Anstieg begann. Beide Male wies die negative GOFO auf erhebliche Knappheit auf dem physischen Goldmarkt hin und war Vorbote einer langen Goldhausse.

Nachtrag vom 21. August 2013

Die GOFO für Laufzeiten bis zu drei Monaten ist seit nunmehr 33 Handelstagen negativ, was inzwischen häufiger selbst für längere Laufzeiten von sechs Monaten gilt. Dieses Phänomen ist bislang einmalig.

Es bedeutet, dass große Institute, die auf dem Goldleihemarkt tätig sind, lieber Gold halten als U.S.-Dollar. Der Spatz in der Hand (Gold) ist ihnen lieber als die Taube auf dem Dach (Dollar).

Dafür gibt es verschiedene Erklärungen. Möglicherweise verliert die U.S.-Währung an Vertrauen.

Auch ist Gold ist deutlich knapper, als es der über Monate kräftig gesunkene Goldpreis suggeriert. Dieser wurde nach Ansicht vieler Beobachter durch Manipulationen wie Leerverkäufe auf dem Terminmarkt gedrückt. Irgendwann erkennen die Anleger jedoch, dass das scheinbar üppige Angebot zum Großteil aus Papiergold besteht, während physisches Gold für den aktuellen Preis nicht zu kriegen ist (siehe auch hier).

Sollte letzteres stimmen und diese Erkenntnis sich auf den Märkten durchsetzen und die Stimmung umschlagen lassen, dann dürfte bald mit deutlichen Preissteigerungen zu rechnen sein. Siehe oben…

Samstag, 13. Juli 2013

Wird Gold knapper?


Gegenwärtig ist immer wieder zu hören und zu lesen, dass der Goldpreis nicht die Produktionskosten vieler Minenbetreiber deckt. Sie müssten 1.500 bis 1.600 U.S.-Dollar pro Feinunze erzielen, um Gewinne machen zu können. Weil der aktuelle Preis jedoch darunter liege, stellen immer mehr Minen ihre Goldförderung ein.

Soweit ist das korrekt (siehe hier).

Weiter wird oft gesagt, dass dies zu einer Verknappung des Goldangebots führe. Ich selbst benutze diese Formulierung häufiger.

Was aber streng genommen nicht stimmt, sondern sich allein darauf bezieht, dass das Angebot im Verhältnis zur Nachfrage knapper wird. Die Goldbestände sinken dadurch nicht.

Denn Gold wird kaum verbraucht. Es wechselt in der Regel lediglich seinen Besitzer – vielleicht auch seine Erscheinungsform, wenn es eingeschmolzen und neu verarbeitet wird.

Ende 2012 sollen etwa 174.100 Tonnen Gold vorhanden gewesen sein (siehe Das Edelmetall-Buch, S. 85 f). Sie waren in Form von Barren, Münzen, Schmuck, sakralem Gerät, Prunk- und anderen Gegenständen in Tresoren, Sammlungen, Schubladen, Tempeln und sonst wo auf der ganzen Welt verteilt oder zierten seine Trägerinnen und Träger.

Dieses Gold existiert nach wie vor und steht dem Markt unverändert zur Verfügung (mehr oder weniger jedenfalls – die Totenmaske des Tutenchamun und andere Kulturgüter bleiben davon hoffentlich ausgenommen, zählen bei der Gesamtmenge freilich mit).

Hinzu kommen jährlich zuletzt über 2.800 Tonnen neuen Goldes aus den Goldminen. Allein diese Goldförderung wird von Minenschließungen tangiert.

Wenn sich die Stilllegung von Minen fortsetzt, mag also weniger neues Gold angeboten werden als in den Jahren zuvor. Der Gesamtbestand an Gold wird dennoch weiter wachsen, nur eben langsamer. Knapper im Sinne von weniger wird Gold dadurch nicht.

Vielleicht zieht der Goldpreis aber auch bald wieder an und niemand redet mehr von Minenschließungen.