Freitag, 23. Juni 2017

Palladium-Margen springen dreimal in acht Tagen


Was geschieht hier?

Innerhalb von acht Tagen hat die CME Group ihre Maintenance Margin für Palladium-Terminkontrakte dreimal deutlich angehoben: am  14. Juni 2017 von 4.000 auf 4.500 US-Dollar, am 16. Juni auf 5.500 Dollar und am 22. Juni weiter auf 6.500 Dollar. Die Änderungen wurden jeweils am nächsten Handelstag wirksam.

Der Preis lag im PM-Fixing am 22. Juni mit 889 Dollar pro Feinunze sogar um 2 Dollar unter dem Preis vom 14. Juni (891 Dollar). Was also rechtfertigt die Margenerhöhungen?

Samstag, 11. Februar 2017

Bundesbank-Gold: Tresore füllen sich

Mit ihrem 2013 begonnenen Vorhaben, die deutschen Goldreserven ins eigene Land zu holen, ist die Deutsche Bundesbank ein gutes Stück voran gekommen, wie sie am 9. Februar bekannt gab. Sie liegt sogar drei Jahre vor dem Plan. 2016 verlagerte sie 111 Tonnen aus New York und 105 Tonnen aus Paris nach Frankfurt. Nach dem Lagerstellenkonzept von 2013 sollte erst 2020 die Hälfte der deutschen Goldreserven im eigenen Land lagern. Nun sind es bereits 47,9 Prozent.

Gewisse ausländische Bestände hält sie allerdings für sinnvoll, um Gold an Goldhandelsplätzen in Fremdwährungen tauschen zu können. Deshalb bleiben die Depots in New York und London bestehen, während das in Paris aufgelöst wird.

Lagerort
Bestand
Anteil
Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
1.619 t
47,9 %
Federal Reserve Bank, New York
1.236 t
36,6 %
Bank of England, London
432 t
12,8 %
Banque de France, Paris
91 t
2,7 %
Insgesamt (Stand: 31. Dezember 2016)
3.378 t
100,0 %

Die Ende 2016 in ihrem Besitz befindlichen 3.378 Tonnen Gold hatten zu diesem Zeitpunkt einen Gesamtwert von etwa 119,3 Milliarden Euro.